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... auch schon ziemlich am Ende. Woraus zu schließen ist, daß man mit farbigen Fahrbahnen noch gar nicht so viel anzufangen weiß. Das einzige, was Fuß zu fassen scheint, ist bis jetzt die farbige Abbiegespur — rostrot deshalb, weil man noch nichts anderes hatte (wobei noch gar nicht feststeht, ob dies wirklich die geeignetste Farbe ist). Was könnte man mit Farbstraßen sonst noch machen? Ein häufiger Vorschlag ist, damit die Vorfahrt zu regeln. Da rümpfen die Experten allerdings skeptisch ihre Nasen. Keinesfalls, so sagen sie, ginge das als alleinige Regelung ohne Schilder. Außerdem ist es problematisch, eine bestimmte Farbe als Vorfahrtsfarbe zu kreieren, weil es ja kaum eine Straße gibt, die stets gleichbleibend Vorfahrt hat. Als Möglichkeit jedoch diskutabel: Die Farbe — welche es auch immer sei — in Form von Querstreifen auslaufen zu lassen, bevor die Straße aufhört, Vorfahrtstraße zu sein. Fest steht jedenfalls, daß unser bestehendes Wegweisersystem durch farbige Fahrbahnen unterstützt und ergänzt werden könnte: Schnellfahrspuren könnten von Anliegerspuren getrennt werden, Fahrspuren, die i n die Stadt führen von solchen nach drau- ßen. Damit wäre man wenigstens dem wichtigen Ziel, ortsfremden Autofahrern die Orientierung bei der Stadt-Durchfahrt zu erleichtern, einen guten Schritt näher gekommen. Nun gibt es allerdings auch ...