Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... der 443 PS leistete. Das war doch mit Sicherheit der neue König der Welt, oder? Tja, nicht ganz. Trotz des kürzeren Radstands wog er 1200 Kilo – von denen 58 Prozent auf der Vorderachse lastete. Kombiniert mit der festen 50:50-Kraftverteilung durchs Zentral-Differenzial sorgte das für ein unberechenbares Handling. Zu allem Überfluss war die hohe Leistung schwierig zu zügeln, zumal das höchste Drehmoment bei einer um 1000 U/min höheren Drehzahl abgegeben wurde als beim 10-Ventiler. Nicht optimal für eine Rallye-Sonderprüfung. Gegenüber dem früheren A2 mit langem Radstand bot er nicht den Vorteil, der erwartet worden war. Eine weitere Entwicklungsstufe war nötig, um dem Sport quattro richtig Beine zu machen. Diese Stufe war dann der S1 E2, wie er hier zu sehen ist. Eine Studie auserwählter Hässlichkeit, die allerdings so zweckorientiert ist, dass sie jedem gefallen müsste. Die Kohlefaser-Karosserie – bis zur Karikatur übertrieben – wurde im Windkanal entwickelt. Abtrieb ohne Ende zu produzieren war das Ziel, was nur unterstreicht, wie extrem der Rallye-Sport geworden war. Die eh schon fetten Kotflügel wurden verbreitert, vorn und hinten bekam das Auto gigantische Spoiler, von denen der am Heck für noch mehr Anpressdruck verstellbar war. Die Leistungsund Drehmomentkurven waren überarbeitet worden, unter anderem mithilfe eines ...