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... angesprochen, ob bei seinem harten Sanierungskurs überhaupt noch Platz ist für die ruhmvolle Geschichte von Fiat, für die typische «Italianitä», antwortete er deutlich: «Ja, unbedingt. Italianitä ist sehr wichtigfür uns - aber wir müssen auch wissen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.» Um was es Marchionne in erster Linie geht: Glaubwürdigkeit. Die hat er erreicht, indem er Fiat wieder auf die Strasse des Erfolgs brachte. Diese Glaubwürdigkeit strahlt er aus, anscheinend so sehr, dass der Fiat-Aktienkurs nach Jeder seiner Reden wieder ansteigt. Die lebt er - auch oder gerade mit seinen erstaunlichen und sympathischen Auftritten im Pullover. Da nehmen wir ihm gerne ab, dass er die Fiat-Gruppe wieder auf Italianitä und Erfolg trimmen kann. Doch er sieht es richtig: Fiat braucht den neuen Bravo, um weiter auf der Überholspur fahren zu können. Falls dieser ein Flop wird, sind die Lorbeeren wieder weg. pru Zwar kann Wagoner schon einige Erfolge vorweisen: Erkonnte verschiedene Abkommen mit den Gewerkschaften treffen, die GM in den nächsten Jahren helfen werden, Milliarden von Dollar an Sozialkosten einzusparen. Besonders stolz ist die Plüschetage in Detroit auf eine gewaltige Marketingoffensive, die in der Werbungtatsächlich einen neuen Ton anschlägt. Alle anderen Mittel der neuen Strategie sind hinlänglich bekannt, ganz besonders die Rabatte, die GM ...