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... um die schmale Spur des Jet-Chassis zu verbergen. Etwas Drama erhielt die schnörkellose Form durch Borrani-Speichenräder und die drei Röhren hinten, in denen die Heckleuchten untergebracht sind. Im Inneren war der Italia leuchtend rot. Die Instrumententafel kam vom Jet ... apropos Jet-Feeling: Ein ziemlich abgefahrenes Extra sind die Beckengurte – noch zwei Jahre später erläuterte Porsche auf der IAA, der »Gurt zum Anschnallen« sei nach »Flugzeugbauart«. Ungewöhnlich sind auch die vorderen Sitze. Ergonomisch geformt und mit drei verschiedenen Schaumstoffhärten sowohl im Rücken als auch auf der Sitzfläche. Den hier abgebildeten Wagen hat Hyman Ltd. Classic Cars aus St. Louis restauriert. Er ist der dritte gebaute Italia und befindet sich heute in einem Concours-Zustand. 2011 wurde er in Pebble Beach Zweiter in seiner Klasse. Mit etwas über 100 PS unter der Haube ist der Italia nur mäßig schnell, aber sein 3,3-Liter-Rei henmotor lässt ihn mit einem angenehmen Gurgeln dahingleiten, und trotz der typisch weichen Federung einer amerikanischen Limousine ist er relativ einfach zu handhaben. Die Lenkung ist leichtgängig und – ist der Wagen erst in Fahrt – einigermaßen präzise. Auch die Lenkradschaltung funktioniert gut. Bei voller Fahrt hat man das Gefühl, dass man mit dem Italia gut vorankommt. Trotzdem wollten wir nicht unbedingt die Carrera ...