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... Ferrari 1923 von Fiat zu Alfa Romeo geholt hatte. Von 1923 bis 1937 zeichnete der geniale Jano für alle Hochleistungsmodelle verantwortlich. Es waren dies der P2-GP- Wagen mit aufgeladenem Zweiliter- Achtzylinder, der sich 1924 und 1925 mit Antonio Ascari (dem Vater des späteren F2-Weltmeisters Alberto Ascari) oder Campari erfolgreich behauptete und der Marke den heute längst vergessenen, ersten WM-Titel einbrachte. Von nun an war das Alfa-Logo mit dem Mailänder Wappen und den Seilschlingen im blauen Rand (Symbol der Königsfamilie) von einem Lorbeerkranz eingerahmt. Janos aufgeladene 6C-Modelle (1500 und 1750) gewannen die Mille Miglia von 1928 bis 1930 mit Campari und Tazio Nuvolari. Eindrücklich waren die Erfolge des 8C 2300, der von 1931 bis 1934 gleichvier Le-Mans-Volltreffer landete und auch bei der Mille Miglia der Jahre 1932, 1933 und 1934 gewann. Beim GP von Italien debütierte 1932 ein anderes Erfolgsmodell, der P3 (auch Tipo B genannt; siehe S. 24) mit 2,6-L-Achtzylinder (später 2,9 und sogar 3,2 L), der die Farben AlfaRomeos bis 1935 hochhielt, als im Rahmen der 750-kg-Formel die an sich überlegenen und zum Teil von der Regierungmitfinanzierten Mercedes-Benz und Auto Union die Bühne betraten. Alfa Romeo zog sich zwar Ende 1932 als Werk zurückund wurde nun bis 1937 bei Rennen von der 1929 in Modena gegründeten Scuderia Ferrari vertreten. Der ...