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... bis Ende 1915 wenigstens das notwendigste Quantum Benzin ins Land zu bringen. Dem Import von Benzin traten allerlei Hindernisse entgegen, die Einfuhr aus Oesterreich oder Rumänien war im ersten Kriegsjahr vollständig abgeschnitten, man war ganz auf die amerikanische Zufuhr angewiesen, die auch der damaligen Lage nach mit befriedigendem Erfolg arbeitete. Bereits Mitte letzten Jahres jedoch verschlimmerte sich die Situation, die Frachtsätze schnellten infolge des Unterseebootkrieges und des damit verknüpften Mangels an Tonnage gewaltig in die Höhe, die Zisternendampfer scheiden seit Monaten für die Versorgung neutraler Länder fast vollständig aus, die Frachtsätze aus Amerika sind heute derart, dass ein Liter amerikanischen Benzins an der Schweizergrenze über 1 Franken kosten müsste, sie wirken also prohibitiv. Glücklicherweise brachte die politische Lage etwelche Erleichterung, so namentlich durch die Regelung des Verhältnisses zwischen Rumä- nien und den Zentralstaaten; es wäre heute aus Rumänien Benzin im Ueberfluss zu bekommen — wenn das nötige Rolimatcrial vorhanden wäre. Unser Land besitzt leider zu wenig Zisternenwagen, um eine lückenlose Versorgung aus Rumänien zu ermöglichen, sonst würden die schweizerischen Fahrer rumä- nisches Benzin in genügender Menge und zu annehmbaren Preisen bekommen. Die Frage der Zisternenwagen ist selbstverständlich ...