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... Narr ist. Dem ist nicht so. Trotz allem, was phantasievolle Feuilletonisten und Romanschreiber über den Rennfahrer zusammengeschrieben haben, trotz den sentimentalen Berichten über Todesfahrten mit den Königen des Volants, ist der moderne Rennfahrer kein Narr. Es fällt ihm nicht ein, gänzlich unbekümmert und blindlings darauf loszufahren. Im Gegenteil, er fährt mit grosser Sorgfalt und Umsicht. Er hat an mehr zu denken als bloss daran, aus dem Wagen die höchste Geschwindigkeit herauszuholen. Er muss seinen Kopf beisammen haben, muss auf die Signale achten, die man ihm vom Depot seiner Firmen gibt, muss ständig beobachten, wie die Reifen an den Rädern halten, muss sich, während er im Tempo von 150 km die Stunde fährt, als Kopfrechner betätigen und noch mancherlei anderes tun. Als der Automobilrennsport aufkam, war ich ein schlichter Radfahrer. Da war es denn für mich ein aufregendes Ereignis, Autorennfahrer wie Barney Oldfield, Louis Chevrolet, Webb Jay und andere auf staubigen Rennbahnen an mir vorbeisausen zu sehen. Beiläufig gesagt, würde ihre damalige Geschwindigkeit heute als eine recht zahme Sache angesehen werden. Ich ging vom Fahrrad auf das Motorrad über; ich wurde Motorradrennfahrer. Als solcher fuhr ich verschiedene Rennen, errang hie und da einen Sieg, wurde ab und zu auch geschlagen und erwarb so mit der Zeit Fahrtvertrautheit und ...