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... in einem Loch, der Stoewer dagegen war nicht zu sehen. Ich kam bei dem sehr schmalen Wagen mit aller Schikane noch vorbei und behielt immer meine Ruhe. Die Fahrerei ist tatsächlich hier ein Kunststück; — große tiefe Furchen und wehe, wenn man hineinrutscht, dann sitzt der Wagen auf dem Bauche und die Räder berühren die Erde nicht mehr. Also die einzige Hilfe — rausziehen lassen! Schwankend und öfters einen Stoß unten an der Blechwanne hörend, zog der Hansa per zweiten Gang. Nach drei Stunden kam uns Infanterie, eine ganze Division, entgegen, und ich hielt, damit sich gleichzeitig auch der Motor abkühlen sollte. Doch, nachdem auch ' nach einer Stunde die Infanterie noch immer kein Ende nehmen wollte, Kolonnen und Fourage vorbeikamen, beschloß ich, wieder loszudonnern. Also rechts Infanterie, links der verhängnisvolle Straßengraben. Das war ja ein Betrieb; kommst du in den Graben, kein Infanterist hilft dir, die denken gar. nicht daran. Man kann's ihnen auch nicht übel nehmen. Um 5 Uhr waren wir abgefahren, es war inzwischen VA Uhr geworden, und da gerade wieder eine Kolonne in Sicht war, so hielten wir und fingen an, unser Kommißbrot zu essen. Zum Glück hatte ich noch Speck von Euch im Sack. Unser übrig gebliebener Proviant lag auf der sitzengebliebenen Audi-Limousine, und die kam nicht aus dem Loch heraus. ...