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... weil sie «gefährlich» sei. Die Autoradio gegner damals behaupteten, der Fahrer verliere die Aufmerksamkeit, wenn er am Gerät einen Sender suche; er werde ganz klar durch das laufende Radio ab gelenkt und verursache dann schwere Unfälle. Im Gegenzug kämpfte die Radio Manufacturers Association mit dem Argu ment, dass der Fahrer durch sein Auto radio erst recht wachgehalten werde und dadurch eben gerade weniger Un fälle vorkämen. Das Autoradio ist nie verboten worden. Zwar konnte im Fe bruar 1930 in Massachusetts eine Ab stimmung erzwungen werden, aber die Autoradiogegner unterlagen haushoch. Die neuentstandene Industrie war nicht mehr aufzuhalten. Um 1927 verkaufte William M. Heina die Heinaphone Company an die Automo bile Radio Corporation — den Hersteller von Transitone —, die ihrerseits dann 1929 von Philco, der amerikanischen Philips, übernommen wurde. Viel Aner kennung verdient Earl [Mad Man] Muntz, der 1928 in Chicago eine Kette von Autoradio-Einbaugeschäften auf zog. Nach dem Zweiten Weltkrieg wur de er wegen seiner Muntz-Automobile erst recht bekannt. 20 Blaupunkl Autosuper 7A78, Baujahr1938, in einem Opel des gleichenJahrgangs. Körung inserierte 1937 dieses Radiofür RM 420.—. Ein Opel P4 kostete damals RM1450.—, etwas mehrals dasDreifache. Das neueste Modell des Körting-Autosupers: ein 6-Rohr-7-Kreis-Hochlelstungsgerät, empfangsstark wie ein netzbetriebener ...