Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... eine weitere Renault-Hiobsbotschaft: Tambay/Jaussaud, die mit dem A 442 zum Beispiel nach 10 Stunden hinter zwei andern A 442 in 3. Position gelegen hatten, fielen mit einem Ventilschaden aus. Der Alpine Turbo mit Depailler/Laffite, der in den ersten Rennstunden auf der Geraden von Hunaudieres mit 355 km/h gestoppt worden war, musste in der 14. Stunde einen längeren Reparaturstopp einschalten, was dem Porsche 936 von Barth/Haywood/Ickx ermöglichte, die zweite Position einzunehmen. Dann kam der für Renault endgültige Keulenschlag: um 09.20 Uhr, also in der 18. Stunde, schieden Jabouille/Bell, welche die Spitze während so vielen Stunden gehalten hatten, mit einem Kolbenschaden aus. Jetzt lagen Ickx und seine Kollegen in Front. Aber der Porsche-Sieg sollte dann in den letzten 45 Minuten doch noch an einem Faden hangen, als auch der schliesslich siegreiche 936 einen Kolbenschaden erlitt und dann von Jürgen Barth während den beiden letzten Runden praktisch ins Ziel «getragen» wurde. Mit total 342 Runden oder 4664,880 km vermochte der Porsche 936 allerdings keinen neuen Rekord mehr aufzustellen, immerhin: stündlich legte der Sechszylinder 194,802 km zurück, Renault musste sich — nachdem die Franzosen auf Sieg gesetzt hatten — mit dem zweiten Platz des Mirage-Renault von Janer/Schuppan begnügen, die am Ziel noch immer 11 Runden hinter dem Porsche ...