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... und die beiden Unternehmen Ford SAF und Simca fusionierten. Ford erhielt 15 Prozent der Simca-Aktien, und die bisherigen Modelle Ford Vedette und Ford Comète trugen fortan (auf Exportmärkten) das Simca- Emblem – letzterer lediglich noch für ein Jahr, dann wurde die Produktion eingestellt. Damit wären wir beim «Amerikaner» angelangt. Ford Frankreich hatte mit der neuen Vedette zwar ein reprä- sentatives, schönes Automobil konstruiert, aber nie eines für die grosse Masse. Im Laufe der Zeit fand Simca viele Interessenten und auch Käufer, vor allem solche, die «Dinge, welche aus Amerika kamen» beinahe kritiklos annahmen und verehrten. So auch die Vedette, die in Tat und Wahrheit zwar in den Staaten geboren, aber vollumfänglich auf europäische Bedürfnisse zugeschnitten war – trotz dem zuerst in praktisch allen Modellen verbauten V8-Motor mit anfänglich 80 PS bei 4800 U/min. Anlässlich der Präsentation am Pariser Salon 1954 war sie übrigens die einzige echte Neuheit. Dass auch viele Taxifahrer ihre Gäste (und wahrscheinlich nicht zuletzt auch sich selber) gerne mit den grosszügigen Platzverhältnissen der Vedette – und vor allem der Ariane mit ihrem sparsamen 4-Zylinder-Motor – verwöhnten, muss wohl nicht extra betont werden. Präsident de Gaulle schliesslich liess sich 1959 von der Version Présidence mit dem Reserverad auf der hinteren Stossstange (nannte man das ...