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... sein. In ihrer Vernehmlassung haben sie nun, wie uns bekannt wurde, dem Wunsche Ausdruck gegeben, es möchte wenn immer möglich, im neuen Gesetz der gewerbsmässig betriebene Motorlastwagenverkehr von einer gewerbepolizeilichen Bewilligung abhängig gemacht werden. Die Absicht ist unverkennbar. Die Bundesbahnen versuchen damit, dem Motorlastwagenverkehr einen neuen Radschuh anzuhängen. Man kennt die Vielseitigen Bestrebungen, um das Aufkommen des Automobiis als Lastenträger soviel als möglich zu Unterbinden. Diese Vorgänge sind nicht nur bei uns, sondern auch anderswo an der Tai gesor'dnung. Erinnern wir nur an die Deutsche Reichsbahn, die in ihren Forderungen' so weit gehen möchte, dass man füglich vom Aufrichten neuer Schlagbäume sprechen darf. Aehnliches würde gerne auch in unserem Lande durchgeführt werden, wenn wir nicht, Gott sei Dank, in einer Demokratie wären, wo letzten Endes das Volk auch ntoch etwas mitzusprechen hat. Durch behördliche Erlasse aber, durch Dekrete und Gesetze, versucht man den freien Güterverkehr zu unterbinden, wo sich irgend1 eine Möglichkeit zeigt. Die Ausbreitung der Sesa, der neue Stückgütertarif, der nur dem Grossen, nicht aber dem Kleinen zu gute kommt, sind Fingerzeige. Auf der ganzen Linie wird versucht, den kleinen Rest der Gewerbefreiheit, der uns noch geblieben ist, vollständig zu erwürgen. Es Ist ...