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... Selbstkritik. Dabei bog er alleine an vorderster Front in die erste enge Ecke, während man sich hin ter ihm teils zu viert ins Nadelöhr zwängte. Spengler setzte sich mit demonstrativer Leichtigkeit vom Feld ab. „Solange er mit Regenreifen unterwegs war, fuhr Bruno pro Run de knapp 0,7 Sekunden schneller als Schneider“, analysierte HWA-Technikchef Gerhard Ungar. „Das war nicht nur die größte Einzelleistung des Tages, sondern der bisherigen Sai son“, pflichtete Haug bei. Dass selbst ein Fahrer vom Kaliber eines Bernd Schneider bei diesen Bedingungen dem 23-Jährigen nicht Paroli bieten konnte, erstaunt. Der Tabellenführer verlor vor alle im ersten Zeitsektor: Das Kurven- Wirrwarr der Mercedes-Arena verlangt viel Traktion. „Vielleicht war Brunos Auto noch etwas besser für die nassen Verhältnisse abgestimmt“, ließ Ungar offen, obwohl man bei Mercedes von gleich abgestimmten Autos sprach. „Konstante Runden waren heute der Schlüssel zum Sieg“, verriet Spengler. Sein Vorsprung auf Schneider betrug vor seinem zweiten Pflichtstopp über 15 Sekunden. Beim zweiten Boxenhalt dann leistete sich Spenglers Truppe einen Luxus, den es in der DTM seit Einführung der Pflichtstopps noch nie gab: Man verschenkte Zeit. Fast vier Sekunden länger als üblich stand Spengler an der Box. Zuvor hatte bei Teamkollege Häkkinens erstem Halt die Tankkanne geklemmt. Bei ...