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... wirksamste Waffe der Öko-Eiferer die methodische Verunsicherung der Öffentlichkeit bewährt hat. Ein Volk nämlich, das durch Schreckensmeldungen über die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der Luftverschmutzung verängstigt ist und das in einer beispiellosen Katastrophen-Kampagne (Stichwort: Waldsterben) pausenlos mit düstersten Zukunftsvisionen bombardiert wird, akzeptiert erfahrungsgemäss selbst drastische Einschränkungen. Bemerkenswert für die grüne Strategie ist aber auch, dass niemals ein ganzer Forderungskatalog präsentiert wird. Das Geheimnis heisst auch hier «Salamitaktik», und die neueste Scheibe, die abgeschnitten werden soll, nennt sich «Tempo 30 innerorts». Für diesen Schritt werden die Messer schon gewetzt. Dass sie sich mit dieser Forderung etwas gar weit vorgewagt haben, scheint den Protagonisten allerdings bewussi zu sein. Tempo 30, das ist nicht das gleiche Thema wie die Frage um die «angemessene» Autobahngeschwindigkeit, Tempo 30 trifft tagtäglich jeden von uns, es wird im ersten Gang erreicht, das ist schon fast so, als ob man stillstehen würde. Deshalb soll, so versucht man uns weiszumachen (und hat wahrscheinlich schon die nächste Salamischeibe im Auge), Tempo 30 nur in ausgesprochenen Wohnquartieren eingeführt werden. Deshalb auch wird behauptet, der Sehadstoffausstoss und die Lärmimmissionen seien bei 30 ...