Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... war diesmal nicht Bracco, der am gleichen Tag ein Rundstreckenrennen in Portugal mit dem Ferrari 2560 ccm gewon nen hat, sondern Anselmi. Zwar waren ver schiedene Ferraris 4100, 2560 und 2000 ccm sowie ein Maserati mit 2 Liter am Start. Die beste Zeit des Tages fuhr jedoch Anselmi mit dem „leisen“ Innenlenker, der so harmlos ge gen die andern frechen, schrecklich laut brül lenden Rennsportwagen aussieht. Das „Wun der“ war außer der Güte des Motors seiner schon berühmt gewordenen Kurvenund Stra ßenlage zu verdanken. Der Ferrari 4,1 Liter von Vittorio Marzctto hatte wieder Kupplungsschaden und schied aus. Offenbar ist dies der schwächste Punkt dieses Ferrari-Modells. Die übrigen Ferraris schieden wegen Bruchs oder Unfalls aus oder waren eben langsamer als die Lancias, die im Gesamt ergebnis den ersten, zweiten und vierten Platz belegten. Es passierten viele Unfälle. Aber es gab keine Verletzten, obwohl es in manchen Fällen sehr kritisch ausgesehen hat. Grolla bei spielsweise hat sich in der schweren Bergabstrecke des Rollepasses plötzlich vor einer schnellen Kurve zu „lang“ gfühlt und seinen Wagen einfach gegen die Felsenwand gefahren. Mit diesem Fahrzeug war Bracco Zweiter in den Tausend Meilen und Sieger der Zweiliter klasse in Le Mans gewesen. Da schoß der dicke Cornacchia mit seinem Ferrari 2560 Renn-Innenlenker vom Rollepaß herunter, ...