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... es deutlich hören —, der Motor setzt aus, er knallt und schluckt, und dannsteht er. Panne! Nur eigenartig, dass diese Panne genau in der einsamsten und menschenleersten Gegendpassiert; noch einzigartiger, dass der Motorradbesitzer gar keine Anstalten macht, den Schaden etwa zu beheben. Er sagt nur kurz: «Jetzt müssen «Sie» mal absteigen...» Und nach einer Stunde ist er wiederbeim Aufsteigen behilflich und sagt etwa: «Weisst du, ich traue dem Motor nicht — ich glaube, wir habenbald wieder eine Panne !» Wer aber glaubt, dass die Dame hinten nur ausschliesslich zu ihrem Vergnügen sitzt, der irrt sich. Zunächst versucht sie krampfhaft, jedes Loch in der Landstrasse möglichst noch eine Sekunde vor «ihm» zu entdecken, und wenn irgendwo eine Strasse nach linksabbiegt, so hält sie, getrieben von einem eisernen Pflichtgefühl, winkenderweise die Hand nach links heraus, während er — rechts abbiegt. Nett ist, was einmal bei einer solchen Gelegenheitin einem abgelegenen Nest ein biederer Eingeborner meinte, als die Dame hinten etwas lässig die Hand ausstreckte: « Nei nei, Fräulein, es rägnet nonig !» — Ganz unentbehrlich wird die Sozia bei wirklichen Pannen,wenn es sich darum handelt, auf einsamer Landstrasse ein vorüberfahrendes Auto um Benzin anzupumpen odereinen vorbeidonnernden Kollegen anzuhalten und ihn um einen Engländer zu bitten. Der Herr und Meisterdes Motorrades ...