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... Turiner Salon waren die Mistral von dem 3,5-Liter-Motor mit Doppelzündung und Lucas-Benzineinspritzung angetrieben. Anfänglich leistete der Sechszylinder 235 PS, spä- ter wuchs der Hubraum auf 3,7-Liter und die Leistung 245 PS. Vereinzelt gab es auch Exemplare mit vier Liter Hubraum und 255 PS. Diese Variante schafft die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h locker in weniger als sieben Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei weit über 240 km/h. Klassisch Maserati: äußerlich unschlagbar elegant und unter der Haube eine Rennmaschine. Renntechnik findet man auch anderswo unter dem schicken Kleid. Eine Rohrrahmen-Konstruktion mit rechteckigem Querschnitt, die im hinteren Bereich als sogenannter Kastenrahmen ausgebildet ist. Das Fahrwerk – Einzelradaufhängung vorne, Starrachse und Blattfedern hinten – war nicht besonders fortschrittlich – aber ordentlich aufeinander abgestimmt ist es Anfang des Jahrzehnts immer noch State of the Art. Die Tester jedenfalls lobten vor allem die »Leichtfüßigkeit«, mit der sich der Mistral bewegen lässt. Apropos italienischer Vollblüter: die Produktion gestaltete sich damals noch recht kompliziert und aufwendig. Das bei Maserati gebaute Chassis wurde per Lastwagen nach Turin zu der Firma Carrozzeria Maggiora gefahren, die die Blechteile presste und die Karosserie mit dem Fahrgestell verschweißte. ...