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... würde), dann die Bestimmung, dass alle Passagiere sitzen müssen. Zuwiederhandlungen können den «Casa-Pool» teuer zu stehen kommen, die Strafandrohungen gehen bis zur Beschlagnahmung des Omnibusses. Anderseits brauchen sich die privaten Unternehmer auch nicht an die Preisgestaltung und billige Tanfpolitik der städtischen Verkehrsbetriebe zu halten und können ihre Fahrpreise nach marktwirtschaftlichen Erfordernissen gestalten. Und so sind denn die Tarife der Privaten durchweg ein Drittel höher als die der kommunalen Konkurrenz. Aber was macht das schon, die Bürger der Millionenstadt sind froh, dass der Berufsverkehr spürbar entlastet wurde, dass der übliche «Ölsardinenbüchsen-Transport» in den Stosszeiten gemildert ist. Anderseits wurden aber auch die Verantwortlichen der städtischen Verkehrsbetriebe aus ihrer phlegmatischen Ruhe aufgeschreckt: Liefen ihnen doch die (bislang schlecht behandelten) Fahrgäste davon und stiegen ohne zu murren auf die teurere Konkurrenz um, und das hatte eigentlich niemand vorher glauber, wollen. Die «Kommunalen» reagierten schnell, sie reorganisierten das Tarifsystem zugunsten der Vielfahrer und richteten Expresslinien ein, und plötzlich gab es auch schnellere Verkehrsfolgen in den Hauptgeschäftszeiten. Alles Dinge, die vorher als unrealistisch und nicht zu verwirklichen abgelehnt worden waren. Das ...