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... an. Sowohl sportlich wie technisch durfte somit die Coppa Acerbo vom letzten Dienstag das grösste Interesse für sich beanspruchen. Das über zwölf Runden des 25,5 km langen, ausserordentlich schnellen Circuits führende Rennen der grossen Wagen ergab einen ganz unerwarteten und dem Verlauf des Rennens in keiner Weise entsprechenden Zufällssieg von Fagioli auf Alfa Romeo-Monoposto. Der eigentliche Held1 des Tages war auch in Pescara wieder Nuvolari auf seinem Maserati- Monoposto. Selten noch kämpfte dieser phantastisch gute Fahrer mit einer solchen Bravour wie in Pescara. Die Alfa Romeo- Monoposti gaben ihm schwer zu schaffen, vor allem Campari war ein gefährlicher Bedroher. Dennoch vermochte Nuvolari auch in Pescara wieder nach einem aufregenden Rennbeginn die Führung an sich zu reissen. Kein Mensch zweifelte mehr an seinem Endsieg, bis in der letzten Runde den Mantuaner ein dummes Pech ereilte. Das Kardangelenk des Maserati- Monoposto war heiss gelaufen; Nuvolari musste bei der Boxe anlegen und konnte nur noch mit Mühe und Not als Zweiter das Ziel erreichen. Fagioli, der sich auf dem Alfa Romeo-MonopOsto begreiflicherweise noch nicht ganz heimisch fühlte, fuhr eher verhalten und,lag zuerst an dritter, dann an zweifer Stelle. Ein leichter Unfall Camparis und das Pech Nuvolaris machten ihm die Bahn zu .einem Sieg frei, an den er selbst wohl zuletzt gedacht ...