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... unterwarf sich nur dem Zweck. Das Ergebnis ist so augenfällig, elegant und vollendet schön, dass nur wenige Objekte industrieller Schöpfung da heranreichen. Design, Technik und Kreation des Jaguar E bedeuteten einen großen Schritt nach vorne in dem Jahrzehnt, an dessen Ende Neil Armstrong seinen Fuß auf den Mond setzte. Die Swinging Sixties waren revolutionäre Jahre der Befreiung und der Neuerung. Und der Jaguar kam sinnbildlich genau zur rechten Zeit. Neben ihm schaute der Aston Martin DB4 wie ein Möbelwagen aus, der Bentley S2 wie ein Muldenkipper – und die Ferraris jener Ära waren mit Starrachse, Blattfederung und Bremstrommeln regelrecht plump. Lamborghini? Ferruccio baute 1961 noch an seinen Traktoren ... Sammler und Gutachter bemängeln seit jeher nur zwei Dinge: Erstens, dass mehr als 72.000 Stück von ihm gebaut worden sind – und zweitens der zu niedrige Preis. Wäre der Jaguar E so rar wie ein Ferrari 250GT SWB (Stückzahl: 167) oder ein Aston DB4 (1.113), würde sein Wert das Zehnfache dessen betragen, was ein gut erhaltenes Exemplar heute einbringt. Aus Jaguars Sicht war der Verkaufserfolg seinerzeit allerdings eine Riesensache, und ganz Großbritannien profitierte von den vielen Exporten nach Nordamerika. Durch seine Verfügbarkeit und eine gewisse Hochnäsigkeit ihm gegenüber wurde der E-Type lange unter Wert verkauft. Nur ...