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... Rallyefahrer Jean Ragnotti, den man in der Menge gestreift hat? Le Mans Classic ist – für diejenigen, die es noch nicht wissen – eine Mischung aus hämmerndem Race Festival und Woodstock-Seligkeit. Es ist im Grund genommen total egal, ob man fünf oder drei Runden pro Rennen fährt – und noch viel egaler ist es, ob man auf dem ersten oder dem letzten Platz landet. Alles klar? Start frei, Hand aufs Herz. Für mich ist es einfach das größte automotive Erlebnis überhaupt. Ich liebe es schon allein, in einem riesigen Campingwagen dorthin zu fahren. Der ist eindeutig zu lang für jemanden wie mich, der ich nicht mal einen Fiat 500 richtig parken kann. Aber es ist ein Fest! Die ganze Atmosphäre, die Spannung und Anspannung, wenn man endlich auf dem Campingplatz ankommt, sind nur der Auftakt. Und ich liebe es – und doch schockiert es mich jedes Mal – wenn ich über einen Ferrari P3 (Sabber!) stolpere, der gerade ausgeladen und in die Paddocks gezogen, geschoben oder gefahren wird. (Auch ein Teil des Reglements: Alle Autos müssen auf dem Campingplatz ausgeladen werden.) So hat man zwischen Zelten und Caravans also nicht Rucksäcke und Geschrei von Partyhengsten, sondern man blickt auf die Rücklichter eines Porsche 906 hinter einem abgewetzten Bus, und hinter den noch leeren und sauberen Müllcontainern lugt die Front eines Ford GT 40 hervor. Außerdem ...