Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... auf nicht weniger als fünf verschiedene «Wahrheiten», und zwar aus der Feder von fünf glaubwürdigen Autoren. Nach Paul Milot hat, wie er in «La Vie Lyonnaise» vom 30.10.1937 schrieb, Camille Jenatzy den ersten Stromlinienwagen konzipiert und bauen lassen, nämlich das unter dem Namen «Zigarre» oder «Torpedo» bekannte Elektro-Rekordauto von 1899. In seinem Buch «L'Epopee automobile» äussert sich Victor Breyer im Zusammenhang mit den 120 km/h, die ein Wagen von Louis Serpollet als erster erreichte: «Diese sensationelle Leistung vollbrachte der als .Osterei' bezeichnete Wagen, in dem wahrscheinlich zum ersten Mal die Aerodynamik im Automobilbau angewendet wurde.» Anderer Meinung war Mortimer Megret im «Englebert Magazine» vom Dezember 1947: «Beim Modell Dauphin von Mors handelt es sich um das erste stromlinienförmige Auto.» Was meinte Altmeister Charles Faroux? In «La Vie Automobile» vom 10. Juli 1948 äussert er sich wie^folgt: «Die Stromlinie verdanken wir Louis Coatelen, der auf der Rennpiste von Brooklands den ersten aerodynamischen Wagen präsentierte, nämlich den historischen Nautilus.» Emile Claveau, der später den zukunftsweisenden Prototyp «Descartes» schuf, meinte 1932 in einem Vortrag vor der französischen «Societe des Ingenieurs de FAutomobile»: «Ich war der erste, der, wie sie wissen, einen Stromlinienwagen verwirklicht hat, und ...