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... Wenn man zudem noch weiss, dass die Herstellungskosten für den Audi 80 einige hundert Mark unter denen des alten Audi 60 liegen, dann kann man ermessen, wie wertvoll dieses Auto für den VW-Konzern ist, wo man sehr dringend ein gutes Auto braucht, mit dem man auch noch Geld verdienen kann.» Wie recht Jantke und auch die anderen Berichterstatter hatten, zeigte sich im Mai 1973, als Volkswagen den Passat vorstellte. Dieser unterschied sich bis zur B-Säule kaum vom Audi 80, erhielt aber ein Schrägsowie ein Kombiheck, denen Giorgetto Giugiaro den letzten Schliff gab. Wie stark der italienische Meisterdesigner auch schon beim Audi involviert war, entzieht sich den Kenntnissen des Autoren dieses Berichts. Dass der Audi 80 insgesamt gut ankam, zeigte auch der Titel «Auto des Jahres», den der Wagen im Jahr 1973 einheimste. Drei Ausstattungsstufen Kaufen konnte man den Audi 80 als Grundmodell (CHF 10’430, 55 PS), als «L» (CHF 11’030, 55 PS), als «LS» (CHF 12’030, 75 PS) und als «GL» (CHF 13’030, 85 PS). Dies zunächst nur in zweitüriger Ausführung, der Viertürer folgte später. Wer zugriff, erhielt zwar kein überaus luxuriös ausgestattetes Auto, aber sicherlich ein fl ottes. Die Automobil Revue testete 1973 den 75 PS starken Audi 80 LS und schaffte den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 11,9 Sekunden. Als Spitzengeschwindigkeit des 843 kg wiegenden Autos ...