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... über 90 % ihres Lohnes), und fordern überdies die Anwendung der Rotation, d. h. die Auswechslung der zeitweise Entlassenen, um so alle Fiat- Arbeiter nach Schema «F» (bald in der Fabrik, bald im Arbeitsurlaub) behandelt zu sehen. Diese produktionsfeindliche und unlogische Haltung zeugt von Weltund Werkfremdheit. Die Gewerkschaften beschuldigen die Fiat-Leitung, unter dem Vorwand der Lohnausgleichskasse unerwünschte Arbeitskräfte abstossen zu wollen. Wenn Fiat bei der Auswahl der zeitweisen Entlassungen Störenfriede und Faulpelze loswerden will, kann man das der Leitung des Grossbetriebs gewiss nicht verdenken. Unter den 23 000 Arbeitern, die Fiat bis zur Wiedergesundung in die Lohnausgleichskasse schicken will und muss, befinden sich vermutlich 3000 bis 4000 negative Elemente, die Schaden stiften und die Produktion behindern. Nach der Philosophie des Metallarbeiterverbands hat der Fiat-Generalstab nicht das Recht, produktionsbedingte Kriterien bei der Auswahl obwalten zu lassen. Die Gewerkschaftsführung lehnt auch weiterhin die Unterbringung überflüssig gewordener Arbeitskräfte in anderen Betrieben («externe Mobilität*) ab. Die Leitrollen vor den Vorderrädern sind die äusseren Kennzeichen der spurgeführten Busse, die Ende September in der deutschen Industriestadt Essen auf einer vorerst 1,2 km langen Strecke in den fahrplanmässigen ...