Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... 15 Euro. Wildwest-Methoden Zu den 3000 Kunden der Firma Aktiv Trans port zählen neben Rewe auch Penny, Lidl, Edeka oder McDonald’s. Auf deren Kunden- Parkplätzen lauern Mitarbeiter der Ab schleppfirma und überwachen, ob Autofah rer die Parkzeit überschreiten oder keine Parkscheibe eingelegt haben: Minutiös wird notiert, welches Auto wann kommt. Zuwei len werden Beweisfotos gemacht oder Zettel verteilt - an jene, deren Parkzeit abgelaufen ist oder die keine Parkscheibe platziert ha ben. „Sie erhalten in den nächsten Tagen Post“, steht auf den Zetteln, und die liest sich dann so: Dreist werden den vermeint lichen Parksündern Kosten für die „Vorbe reitung zum Abschleppen“ bis zu 150 Euro abgezockt, wenn sie noch vor dem Abschlep per an ihrem Wagen sind. Wer nicht zahlt, bekommt Mahnungen und schließlich An waltsschreiben. Ist das Auto bereits auf dem Verwahr platz gelandet, sind bis zu 280 Euro fällig. Dass es nur rausgerückt wird, wenn vorher ordentlich in bar geblecht wurde, versteht sich von selbst. „Organisierte Abzocke“, wet- 99 Traurig, aber wahr: Es ist ein Gerichtsverfahren erforderlich, um überhöhte Beträge zurückzufordern tert der ADAC, und die Verbraucherzen trale spricht von Abschlepp-Nepp. Der ei gentliche Skandal ist, dass diese dubiosen Geschäftsmethoden rechtlich auf der si cheren Seite stehen. Wer Opfer eines der privaten ...