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... 18/27. April 1995 Eine grosse Trauergemeindegab vergangenen Freitag im Fraumünster in Zürich Emil Frey, dem «grand old man» derschweizerischen Automobilbranche, das letzte Geleit. Er war am Ostersonntag im Altervon 96 Jahren in seinem Heim in Herrliberg ZH im Kreis seiner Familie verstorben (vgl. «AR» 17/95).Mit Emil Frey hat die schweizerische Automobilwirtschaft einen ihrer ganz grossen Pioniere verloren, einen «aristocrate de l’automobile», wie eine Westschweizer Zeitung treffendtitelte. Die auf dieser Seite reproduzierten Bilder aus der zuseinem 90. Geburtstag erschienenen «Auto-Biografie» geben,in geraffter und unvollständiger Manier zwar nur, einige wichtige Etappen im Leben des Verstorbenen wieder, Stationen,die der Mensch, Unternehmer und unermüdliche Schaffer Emil Frey passierte und die -jede für sich - einen wichtigen Wegpunkt markierte. Die 1924 mit einem minimalen Startkapital von 5000 Franken gegründete erste Firma des damals erst 26jährigen Fahrradund Motorradmechanikers Frey hat sich im Laufe der Jahre zurNummer 3 der helvetischen Automobilimporteure entwickelt. Die seit 1975 von Sohn Walter geleitete Emil Frey AG weistmit ihren 8 Marken einen Anteil von mehr als 14 desschweizerischen Pw-Marktes auf und setzte 1994 über 37 500 Fahrzeuge ab. Eine schier unerschöpfliche Schaffenskraft und Hingabe andie Sache, gepaart mit Selbstdisziplin, ...