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... führung des Phaeton forcierte VW ja auch eine in ihrer Dimension neue Art der elek tronischen Kundenbindung. Ihr Kern: Ein Phaeton steht über das Global Positioning System GPS unablässig unter Kontrolle ei nes Überwachungscomputers im Werk. Die Kunden sollten sich den Vorteil et wa so ausmalen: Droht auf einer Autobahn etwa Benzinmangel, registriert das die Phae ton-Zentrale automatisch. Sie weiß daher zig Kilometer eher als der Fahrer, wo der schwere Viertürer ausrollen wird. Im Idealfall steht dann genau an diesem Punkt ein vorsorglich in Marsch gesetzter Mitarbeiter des nächstgelegenen VW-Betriebs - und schwenkt hilfreich den gefüll ten Reserve-Kanister. Heile Phaeton-Welt. Auch das Thema Diebstahlsicherung sollte sich mit der fantastischen neuen Rundum-Elektronik im Grunde erübrigen. Weiß doch das Werk dank GPS theoretisch schon vor dem Besitzer, dass sein V10-TDI in Hongkong gerade geschanghait wurde. Wer so an den Fortschritt glaubt, darf sich im elektronischen Kokon des dritten Jahrtausends wunderbar sicher fühlen. Bis ihn die Meldung von zwölf schon auf dem Hof vermissten Phaeton weckt. Die Abteilung Werksicherheit wird ak tiv und findet Tage später die vermeintli che Millionenbeute auf einem vergessenen Werksparkplatz wieder, wie vom Weih nachtsmann dort abgestellt. Kleiner Pro grammierfehler in der automatischen Aus lieferung? Großer ...