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... Steckbrief Ausschnitt aus AUTO-KRITIK Heft 24 vom 30.11.68 PHOENIX P100 Der Phoenix P 100 ist ebenso ein Gürteireifen der neuen Schule wie alle anderen Gürtelreifen mit feingliedrigem rillenorientierten Profil. Der P 100 sieht so bieder aus wie die meisten konventionellen Diagonal-(Normal-)Reifen. Gürtelreifen dieser Bauart sind mehr als sie scheinen. Die Lauffläche des P 100 zeigt drei zopfartige breite Mittelrippen und geschlossene, durch Quernuten und Lamellenschnitte griffig gehaltene Schultern. Der P 100 hat einen elastischen, aber keineswegs schwammig weichen Laufstreifen. Bestechend sau bere Geradeausführung. Die Lenkbewegungen wer den sehr exakt in Reifenablauf umgesetzt. Der Gewebeunterbau des P 100 besteht aus 2 Lagen hochfester Kunstseide. Die Gewebefäden verlaufen gerade von Wulst zu Wulst, somit quer zur Fahrt richtung — radial. Diese Radialkarkasse wird von einem 4-Lagen-Gürtel aus extrem dehnungsarmem Cord umspannt. Hier liegt also die klassische Gürtel reifenbauweise vor, die die wesentliche Voraus setzung für hohe Laufleistung schafft. Hervorragender Leiselauf bei hohen Geschwindig keiten. Bei zugespitztem Kurventempo pfeift er nicht zu früh. Der Pfeifton kommt nicht aufdringlich laut, sondern dezent, doch zur Warnung laut genug. Auch auf nassen Straßen macht sich der P 100 gut. Auch bei überströmter Straße drückt er viel ...