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... im Sturmesschritt durchmessen kannst, erschrick nicht, wenn dudiesen Titel liesest, denn er besagt alles für das Verständnis jener Zeiten und jener Leute. Er hiess: « Rheinreise von Mainz bis Köln; Handbuch für Schnellreisende ». Du lieber Gott, für « Schnellreisende » von— pass ja recht gut auf! — von Mainz bis Köln! Muss das damals eine Leistung gewesen sein ! Doch Bädekerhat seine Pappenheimer gekannt. Die Zeit erwachender Wanderlust setzte ein; die Schweizerreisen kamenimmer mehr in Schwung, und im Jahre des Heils 1844 legte Bädeker das erste « Handbüchlein für Schweizerreisende » auf den Tisch der von unstillbarer Reisesehnsucht erfüllten Menschheit. Der Automobilist, der Reisende von heute, der vomweichen Polster eines eleganten Automobils aus auf dem stillen, beschaulichen Basler Münsterplatz die rotenTürme der in die Rheinebene schauenden Kathedrale bewundert, am gleichen Abend noch durch die Axenstrasse mit gebührender Tempoherabsetzung flitzt, um am nächsten Morgen schon über die wunderbare Furkastrasse ins langgestreckte Wallis dem Genfersee zuzueilen, hat andere Ansichten von Entfernungen undSchnelligkeit als unsere Vorfahren von 1844. Zur Orientierung seiner Fahrten benutzt er den rühmlichstbekannten « Führer für Automobilfahrer ». Heute wollen wir den Führer einmal in der Seitentasche unseresWagen stecken lassen und einen Blick hineinwerfen in ...