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... hat sich Siffert ganz mächtig gefreut: «Zeltweg ist eine ausgesprochene Fahrerstrecke. Hier zählt ein Sieg noch mehr. Wenn ich in Monza gewonnen hätte, dann würde man gesagt haben, hier sei vor allem die Motorleistung massgebend gewesen oder auch hier würde ausschliesslich ein guter Windschattenfahrer gewinnen. Es war in Zeltweg lustig, Jackie Stewart so schön im Rückblickspiegel zu sehen. Diesmal war an meinem Wagen alles in Ordnung. Welch ein Schreck, als 15 Runden vor Schluss die Luft aus einem Reifen allmählich zu entweichen anfing. Ich habe mich gehütet, irgendwelehes Zeichen an die Boxen zu geben, denn sonst hätte Colin Chapman sogleich gemerkt, dass etwas mit meinem Wagen nicht stimmt. Somit hätte er Fittipaldi das Zeichen gegeben, schneller zu fahren. Fittipaldis Rückstand ist wegen meines weicher und weicher werdenden Hinterradreifens von 27 auf 4,12 Sekunden (am Ziel) zusammengeschmolzen. Ich hätte den Brasilianer noch für zwei weitere Runden halten können. Für mich ist es ein Glück gewesen, dass man die Renndistanz von den letztjährigen 60 auf die heurigen 54 Runden gekürzt hat.» Kürzlich stand in einer englischen Zeitschrift zu lesen, Aubrey Woods (ex Weslake), der Motorenmann von BRM, sei im Begriff, einen 12-Zylinder- Boxermotor für BRM zu konstruieren. Hiezu meint Siffert: «Mir ist nichts dergleichen bekannt. Im Gegenteil, ...