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... betuchte Herr, gern auch reiferen Alters, fährt Coupe, Mercedes Coupe. Dieser Daimler-Tradition will sich der jüngste Zweitürer mit dem Kennzeichen E anschließen. Ist das E-Klasse-Coupe perfekt auf die angepeilte Kundschaft zugeschnitten? D er klassische Textbeginn für den Bericht über ein Mercedes-Coupe passt nicht. Die Bemerkung näm lich, dass es Mercedes-Kunden gibt, die für zwei Türen weniger ein erkleckliches Sümmchen mehr zu zahlen bereit sind. Denn der Blick in die Preis-Broschüre enthüllt Verblüffendes: Das neue E-Coupe kostet gleich viel wie der E-Viertürer in der Basisversion. Sind die Daimler-Kalkula toren zu Wohltätern der Menschheit geworden? Natürlich nicht. Die Preisgestaltung hat einen realen Hin tergrund. Man hätte, wenn das Marketing nicht anderer Mei nung gewesen wäre, das Coupe wie seinen Vorgänger CLK nennen können. Denn es steckt viel C-Klasse drin, aber auf der anderen Seite auch eine Portion E-Klasse, weil sich die Technik der beiden Baureihen seit dem Start der aktuellen Cenerationen angenähert hat. Die Federbein-Vorderachse, die im E-Modell eine Vierlenker-Konstruktion ablöste, gab es vorher in der C-Klasse. Der Coupe-Radstand als wichtigs tes Mali entspricht exakt dem der C-I.irnousine. ln den sonstigen Abmessungen liegt das Coupe zumindest näher am C als am E. Die Karosserie ist mit größeren Über hängen gut zehn Zentimeter ...