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... den Alfa 164, der sowohl den seit 1979 gebauten Alfa Romeo 6 ablösen sollte als auch den Alfa 90, der seit 1984 im Programm war. Technisch basierte er auf der markenübergreifenden Frontantriebsplattform des Projekts »Tipo 4« von Fiat und Saab, das auch die technische Basis für den Fiat Croma, Lancia Thema und Saab 9000 bildete. Der kompakte, nur gute viereinhalb Meter lange und von Pininfarina gezeichnete 164 brach mit den bisherigen rundlichbarocken Alfa-Formen, zitierte stattdessen in ihrer strengen Geradlinigkeit die angesagten Stilelemente ihrer Zeit. Und auch im Innenraum bestimmten gerade Linien und glatte Flächen das Design. Glanzstück der Motorenpalette war der drei Liter große »Arese-V6« mit seinen sechs verchromten Ansaugrohren, der im Alfa 164 erstmals quer eingebaut wurde. Zunächst leistete er 143 kW (192 PS) beziehungsweise 135 kW (184 PS) mit Kat. So motorisiert brachte es der Alfa 164 3.0 V6 auf eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und zählte damit zu den wirklich Schnellen auf den Autobahnen seiner Zeit. Zum Modelljahr 1991 hat Alfa Romeo den 164 technisch modifiziert, während die Karosserie unangetastet blieb. Im Rahmen der »Maquillage 90« genannten Überarbeitung wanderte unter anderem die Einbauposition des Motors etwas tiefer, um günstigere Winkel an den Antriebswellen zu erreichen. Zusätzlich ...