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... Sicht ist der Versuch mit Innerortstempo 50 zu beurteilen, den der Bundesrat während zweieinhalb Jahren durchführen lässt, zwar nicht aus sachlichen Erwägungen heraus, sondern wegen politischen Drucks vor allem aus der deutschen Schweiz. Nach den Informationen aus dem Bundeshaus ist er so angelegt, dass er brauchbare Antworten bringen sollte. Ob diese so eindeutig ausfallen, dass sie von Anhängern und Gegnern von Tempo 50 akzeptiert werden, ist eine andere Frage. Unfallverhütung halten wir für so wichtig, dass wir den Versuch begrüssen. Wir vertrauen der Erklärung des Bundesrates, dass sein Entscheid noch in keiner Weise präjudiziert ist. Über die Ergebnisse wird man 1983 diskutieren. Doch Tempo 50 in Zürich, Basel und Bern ist kein Versuch. Das sind politische Beschlüsse, die die Stadtparlamente ihren Exekutiven vorgeschrieben haben. Sie können die Aussagekraft des gesamtschweizerischen Versuchs verwässern. Schade. «AR» Wie letzte Woche an einer Pressekonferenz im Bundeshaus versichert wurde, handelt es sich beim «Tempo 50» um einen Versuch und keineswegs um eine Massnahme. Der Leiter der Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit, Robert Messerli, seines Zeichens Chef der Hauptabteilung Strassenverkehr im Bundesamt für Polizeiwesen, und der Chef der Sektion Unfallverhütung, Anton Bühler, legten auch Wert darauf festzustellen, dass mit diesem Experiment eine ...