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... und blinkt hysterisch in vielen Testwagen - und nein, nicht nur bei den japanischen. Ja spinnt die Karre denn? Ehrlich gesagt ja - öfter zumindest. Assistenzsysteme sind in optimaler Verfassung ein Segen für die Fahrsicherheit, keine Frage. Sie können viel Blech und manchmal auch Leben retten, weil wir als Menschen mal müde, mal abgelenkt oder krank sind und nicht immer perfekt reagieren - doch die Assistenz-Dinger leider auch nicht. Die Kunst ist nicht, ein System zu entwickeln, das uns ständig betüttelt wie eine übervorsichtige Glucke, sondern das uns das Gefühl gibt, im richtigen Moment mit passender Reaktion zur Seite zu stehen. Der Spurhalteassistent ist da ein besonderer Patient. Unter der Hand mag sein Gerüttel, Gegengelenke oder Gepiepse kaum einer. Dabei geht es nicht um einen drohenden fatalen Abflug in die Problemzonen: zu viele Warnungen bei Mercedes, Fehlbrem sungen beim Passat und die Angst des Volvo vor fast allem Botanik, sondern Audis aktiver Lenkassistent wehrte sich vor Kur zem beharrlich gegen das zarte Touchieren des Mittelstreifens. Selbst ein Mercedes-Assistenzentwickler raunte mir mal zu: „Ich schalte das Ding auch immer aus.“ Na herzlichen Glückwunsch! Systeme, bei denen also der Aus-Knopf das Beste zu sein scheint. Bei autonomen Notbremsungen wird es noch kritischer: Nur eine einzige Fehlbremsung vernichtet das Vertrauen ...