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... An die Entschlussfreudigkeit des Fahrers stellt das Klausenrennen allerdingsgrosse Anforderungen. Als Neuling — meine Teilnahme an Autorennen hat eigentlich für mich erst diesen Frühling begonnen —meldete ich mich zum erstenmal zum V. Klausenrennen, « Grosser Bergpreis der Schweiz ». In Linihai bemerkte ich Mittwoch den 4. August bereits einige angekommene Renngrössen des Inund Auslandes, und schon am ersten Trainingstage wurdemir so recht klar, welche Bedeutung das Klausenrennen für den Sport hat und was für eine Konkurrenz undKlasse sich um den Titel « Grosser Bergpreis» stritt. Morgens 5 Uhr knattern die Motoren — alles erwacht; es wird am Klausen trainiert! Das Wetter machte nichtgerade gute Miene: dichte Nebelwolken über dem Urnerboden und ab und zu kleine Niederschläge. Ichrechnete für Sonntag mit schlechtem Wetter und verlegte zur Sicherheit mein Training der genauen Einprägung der Rennstrecke. Mit einem Tempo von 15bis 20 km fuhr ich während des Tages die einzelnen Kehren und beobachtete abends bei gesperrter Streckemeine Konkurrenten in den gefährlichen Kurven. Meine 'am letzten Trainingstag offiziell gefahrene Uebungsfahrt ging unter 20 Minuten, so dass ich mit Zuversichtden Sonntag erwartete. Das Rennen am Sonntag war erbärmlich. Strömender Regen, Nebel und Schnee. Schon öfters hatte ichmeine Augen für Fahrten bei Unwetter trainiert, ...