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... Volumens verbessert den Wirkungsgrad um das Dreifache.) Sicherlich fährt man auch nirgends angenehmer und erschütterungsfreier, als auf weich gepumpten Pneumatiks. Die stoßverhindernde Wirkung nimmt jedoch sofort ab, wenn der Luftdruck in den Pneus steigt. Wer seine Pneumatiks richtig auf ca. 5 Atmosphären Druck hält (nach der Luftdruckund Belastungstabelle der Pneumatikfabriken), fährt nicht mehr so fabelhaft weich. Ja, der merkt oft nicht einmal, wenn ein Reifen die Luft verloren hat, wenigstens nicht an den Erschütterungen, sondern höchstens an der Steuerung. Bevor ich in eine nähere Untersuchung dieser Tatsache eintrete, muß ich auf den Begriff der Elastizität eingehen. Von einer Elastizität der Gase oder der Luft im besondern zu reden, ist nicht recht möglich. Wenn man von einer Elastizität der Autoreifen spricht, so kann man auch nicht den streng physikalischen Begriff der Elastizität hier in Anwendung bringen, da von irgend welcher Deformierung bei Überschreitung der Elastizitätsgrenze nicht die Rede sein kann. Höchstens kann das Gewebe sich mehr und mehr dehnen und hier und da reißen. Es kann also hier unter dem Ausdruck „Elastizität" nur eine stoßvermindernde oder -vernichtende Wirkung verstanden werden oder die Fähigkeit, Unebenheiten der Fahrbahn nachzugeben. Diese stoßvernichtende Wirkung der Reifen nimmt nun aber ab, wie der ...