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... macht alles mit. Die Rennwagen – von denen einige eine Leichtbau-Glasfaserkarosserie und später auch 7-Liter-Motoren hatten – müssen eine Wucht gewesen sein. Ich bewundere Berrymans Engagement, diesen unglaublichen Wagen in seinen Werkszustand zurückzuversetzen, und Thornley Kelhams Expertise in der Umsetzung, aber ich frage mich auch, ob es etwas gibt, das ich anders machen würde. Bizzarrini hat ja auch optimiert, wo er nur konnte – was sollte also falsch daran sein? Ich jedenfalls würde einen heißeren Motor einbauen, mit vielleicht 450 PS und etwas mehr Lautstärke, mehr Volumen, mehr Dramatik – schließlich ist es ja kein GT. Und natürlich eine Klimaanlage. Die paar Kilogramm mehr wären ein vertretbarer Preis für eine größere Alltagstauglichkeit. Ach ja, und Spiegel. Die wären in der Tat nützlich, um besser sehen zu können und nicht überall anzuecken. Aber das wär’s dann auch. Alles andere ist einfach absolut authentisch und zeitgerecht. Auch ohne die Windungen in Bizzarrinis Biografie, auch ohne den Erfolg in Le Mans und sogar ohne die Verbindung zum 250 GTO bietet dieser Wagen eine einzigartige und aufregende Erfahrung. Ich mag sein Äußeres und ich habe mich sogar mit der sehr schrägen Sitzposition angefreundet. Und der von zwei runden Kotflügeln gerahmte Blick auf die Welt ist einfach umwerfend. Als sehr körperliche, dramatische ...