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... Durst des heissen Motors und drinnen an den weissen behäbigen Wirtstischen schwemmt der Fahrer die staubige Kehle mit einem guten Landwein rein. Drüben von der Sägmatt grüsst ein bunter Wimpel herüber, deutlich genug stand's schwarz auf weiss zu lesen: Start, und ein paar Büschel grüner Reisig sowie die Berner und die eidgenössische Fahne geben der Sache einen recht festlichen Anstrich. Die Zeit rückt, die Meitschi und die Burschen, die aus ihren überall an den Hängen herum verstreuten Hütten sich zu dem hier oben ganz ungewöhnlichen Schauspiel zusammenfanden, liessen in den Blicken fast etwas wie Neugier lesen, trotzdem die Bergleute da oben sonst verschlossen und zurückhaltend sind. Als aber von neun Uhr an Wagen um Wagen in mehr oder weniger flottem Start übers Band ging, — eigentlich war's nur eine mit dem Absatz durch den Staub gezogene Furche — kam etwas mehr Lebhaftigkeit unter die Zuschauer. Die beiden Starter taten gute Arbeit, in knapp 40 Minuten liessen sie die 16 Konkurrenten übers Band, rasch entfuhr jeder dem nachziehenden Blick, um nach wenigen Minuten 100 Meter höher nochmals für einige Momente vorbeizuhuschen. Die Strasse machte es den Fahrern nicht leicht, die Kurven waren ja selbstverständlich, auch das schmale Profil liess man sich noch gefallen; weniger erbaut war man aber über den miserablen Unterhalt. Faustgrosse Steine bedeckten einen ...