Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Hintergrund grandioser Alpenwelt und die Eigenart der nun schon traditionell gewordenen Klausensirasse, die demRennen seinen merkwürdigen Reiz verleiht. Die Klausenstrasse, das heisst der Abschnitt Linthal—Passhöhe,weist eine Länge von 21,5 km, eine Durchschnittssteigung von 6,2% und einen Höhenunterschied von 1273 m auf. Jahr für Jahr wies diese sportliche Veranstaltung steigende Anmeldungszahlen auf. Im Jahr 1925 wurden zumerstenmal Motorräder und Sidecars zugelassen, und in diesem Jahr hatte der A. C. S. das fünfte internationaleKlausenrennen gleichzeitig als « Grossen Bergpreis der Schweiz» ausgeschrieben. Mit 117 Automobilen und77 Motorrädern, zusammen also 194 Anmeldungen, wies das Programm eine Rekordbeschickung auf. Sollen in einem Gedenkblatt zu den grossen, wennauch tüchtig verregneten oder, besser gesagt, verschneiten Tagen vom 7. und 8. August dieses Jahres dielange Renntabelle mrl den vielen Namen von Fahrern und Marken und befahrenen Zeiten nochmals wiederholt werden? Die « Illustrierte Automobil-Revue » suchte einmal einen andern Weg zur Würdigung des Klausenseinzuschlagen. Dass Caracciola auf Mercedes trotz misslichen Wetters einen neuen Tourenwagen-Rekordaufstellte, dass Gloggner auf Bugatti die Kategorie der Sportwagen gewann und dass Kessler mit seinem Alfa-Romeo mit 18 Minuten 42,8 Sekunden die beste Zeit des Tages fuhr und damit den grossen ...