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... Fiat-Modelle «1100» und «500»; sie zeigen jedoch in neuester Zeit gegenüber den Originalausführungen in konstruktiver Hinsicht, wenigstens in Details, eine gewisse Selbständigkeit. Produktionsmässig gehören die Simca-Werke mit einer jährlichen Erzeugung von rund 21 000 Fahrzeugen (1949) für europäische Verhältnisse zu den mittelgrossen Automobilfabriken; in Frankreich nehmen sie hinter Renault, Citroen und Peugeot den vierten Rang ein. Kürzlich wurde ihnen im Rahmen des Marshall-Plans ein bedeutender Dollar-Kredit zum Ausbau der Fabrikationsanlagen gewährt. Das Produktionsprogramm für 1950 umfasst den Simca-Six, d.h. das dem Fiat 500C entsprechende Modell, als zweiplätziges Coupe mit Faltdach und als Kleinlieferwagen, den Simca-8-1200 als vierplätzige Limousine, vierplätziges Cabriolet und zweiplätziges Coupe sowie als Nutzfahrzeug mit drei verschiedenen Aufbauten. Schliesslich wird als Simca-8-1200-Spqrt eine Sonderausführung in kleiner Serie mit erhöhter Motorleistung, verstärktem Chassis und zweiplätziger Cabriolet-Karosserie geliefert. Gemäss Vereinbarung mit dem Lizenzgeber wird der Simca-Six nicht nach der Schweiz exportiert, weshalb wir an dieser Stelle auf eine nähere Beschreibung dieses Modells verzichten. Es unterscheidet sich übrigens vom Fiat 500C im wesentlichen nur durch eine etwas geänderte Frontgestaltung und eine andere Einteilung ...