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... an einen „interessierten Prestige-Her steller von nichtamerikanischer Provenienz“ als Partner denkt. 65 Millionen Dollar an sofor tigen Export-Krediten zur Fi nanzierung seiner Sportwagen- Produktion forderte De Lorean zuvor von der britischen Re gierung. Als jedoch James Prior, Nordirland-Minister im Thatcher-Kabinett, eine ein gehende Prüfung und Einsicht in alle Unterlagen verlangte, reagierte De Lorean sauer: Er schickte 1100 seiner 2600 Ar beiter kurzerhand nach Hau se — und dies im Bomben gebiet Belfast mit einer hoff nungslosen Arbeitslosenquote von über 33 Prozent. „Es ist tragisch, daß dies ge schehen mußte, aber wir ha ben keine Alternative“, be gründet De Lorean den harten Schritt und macht anschlie ßend auf Optimismus: „Auf die eine oder andere Art und Weise werden wir überleben.“ De Lorean hat seinen Traum noch nicht aufgegeben. Der Manager, der dank seiner Überredungskünste sogar die britische Regierung für seine Auto-Pläne zu gewinnen ver mochte, läßt den großzügigen und modernen Betrieb im ver armten Belfast zunächst auf Sparflamme weiterlaufen, da selbst eine erneute Finanz spritze die volle Produktion von geplanten 18 000 Autos jährlich nicht rechtfertigen würde. Der Grund: Der US-Absatz ist ausgesprochen schlecht. Bisher sind 7500 De Lorean-Sportwagen mit Renault-Heckmo tor und imposanten Flügeltü ren in die ...