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... der berüchtigten Imperial-Wüste verschluckte sämtliche Wa gen des riesigen Trecks. Erstaunlicherweise blieb all die Jahre ein einziger Ab schnitt des ungewöhnlichen Wüstenweges von Stürmen stets unbehelligt. Das ist auch genau die Stelle, an der die findigen Rothäute die Relikte einer ersten Bahn entdeckten. Eine alte Chronik beschreibt das Reisen jener Tage auf der hölzernen Strecke: „Das Gepolter der Wagen auf der Holzbahn war nervtötend, Total verwittert: amerikanische Holz-Autobahn 1 Breit und gut ausgebaut: die heutige Autobahn REST AREA LEFT LANE eine Fahrt über die 60 Mei len lange Wüstenroute dau erte zwölf Stunden.“ Das bedeutete einen Schnitt von etwa fünf Meilen pro Stunde, heute wird dort leicht der zehnfache Schnitt - rund 80 km/h - gefahren, mit Straßenkreuzern. Weil das Verkehrsaufkom men in der Zeit der Gold sucher ständig zunahm, mußte die alte hölzerne Straße schon bald durch eine neue Trasse aus Me tallbohlen ersetzt werden, was etwa um 1915 geschah. Immerhin waren in jener Zeit rund 24 Leute und 60 Pferde notwendig, um die vielbefahrene kalifornische Straße sandfrei zu halten. Ein teurer Spaß: Diese Wegebahner kosteten da mals jährlich rund 300 000 Dollar (etwa 600 000 Mark). Als 1924 die Bahn allmäh lich in ihre Bestandteile zer fiel, ließen sich die Verant wortlichen zum Bau eines asphaltierten Highways über ...