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... Reifen doch Fortschritte gemacht. Mit 1’36,87” blieb aber schliesslich der einheimischeJean-Daniel Murisier klar über dieser Marke, obschon er mitdem Formel-2-Martini-BMW, welchen 1990 noch die französische Bergspezialistin Anne Baverey gesteuert hatte, über optimales Material verfügte. Dieskonnte Rolf Kuhn von seinem Gruppe-C-Argo mit 3,3-Liter-Cosworth-Motor kaum behaupten ; dennoch war es der prächtig disponierte Ostschweizer, welcher Murisier am nächstenkam. Bereits im ersten Durchgangverlor Kuhn bloss sechs Zehntel, obschon er in einer schnellen Kurvenkombination leicht die Leitplanken gestreift hatte,und im zweiten Versuch blieben die Uhren gar bei 1’37,03” stehen. «Jetzt reut es uns, dass wir nicht die 50 kg Ballast (in derInterserie muss der Argo 800 kg wiegen) herausnahmen undkürzere Gänge haben anfertigen lassen. Aber wir wollten zuerst probieren, wie das Auto amBerg überhaupt geht. Wir haben uns nie träumen lassen, dass Rolf sogar die Formel 2 gefährden könnte», meinte Teamchef Wittwer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Heinz Steiner auf dem ehemaligen Martini von Amweglag nach dem Training nur wenige Hundertstel hinter Murisier und distanzierte diesen im ersten Rennlauf sogar knapp. Doch im zweiten Durchgang machte der Berner einen schweren Fehler - «das Auto gingplötzlich hinten weg, und ich wäre beinahe abgeflogen» -und fiel auf ...