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... Gebieten des täglichen Lebens kann uns helfen. Also nicht ein neuer staathher Gewerbegenehmigungszwang, sondern schleunig ster Abbaualler einschränkenden Best immun ge n, mit denen der Nationalsozialismus die Gewerbefreheit eingeengt hat. Der Staat — und darin liegt der gewaltige Irrtum mit all seinen kata strophalen Folgen — hat nicht die Aufgabe, den Staatsbürger am Gängelband zu führen, für ihn zu denken und zu handeln, sondern er hat dafür zu sorgen, unablässig und mit größtem Eifer, daß dem Staats bürger ein höhstes Maß an persönliher Freiheit gesihert bleibt. Nur eine freie Wirtschaft kann Deutschland wie der auf die Beine helfen! Es muß dem Staat gleihgültig sein, ob sih ein Mann einen Personenwagen kauft, obwohl er ihn niht brauht. Es mu ß dem Staat gleihgültig sein, ob sih ein mutiger Bau unternehmer einen Garagenbetrieb aufstellt — und daran pleite geht. Es muß dem Staat gleihgültig sein, wenn umgekehrt, durh die Tühtigkeit eben dieses Bauunternehmers, andere Garagenbetriebe notleidend werden, weil sie es niht verstanden hatten, sih den Erfordernissen an zupassen. Das gleihe gilt für das Verkehrsgewerbe, dessen Berufsver bänden es überlassen bleiben sollte, die Auswahl unter Neubewerbern zu treffen, — genau so wie es die Innung des Kraftfahrzeughandwerks tut (nahdem sie in der britishen Zone eine geraume Zeit Jang durh die ...