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... Peter Riedel mit «Fafnir». Mein Start erfolgte um 11 Uhr mit meinem Segelflugzeug «Condor». In 350 Meter Höhe löste ich mich vom Motorflugzeug und stieg mit ein bis zwei Meter in der Sekunde in ruhigem Aufwind. Die Wolkenbasis lag bereits in 800 Meter und die Wolkenformen Hessen erkennen, dass nur durch Blindflug in den Wolken grössere Höhen zu erreichen sein würden. Da ich von vielen anderen Flü- gen die Turbulenz in den Wolken kannte, machte ich meine Anschnallgurte noch etwas fester, um bei starken Böen nicht vom Sitz gehoben zu werden. Schnell noch ein Blick zu den Karabinerhaken des Fallschirms und nun gings in die Wolke. Durch dauerndes Kreisen, unter scharfer Beobachtung der Instrumente, gewann ich langsam und stetig an Höhe, bis ich die Wolke bis auf 1500 Meter durchstiegen hatte. Der Aufwind in dieser Wolke Hess langsam nach, und so flog ich etwas davon weg, um einen Ueberblick über die neuen, aufwindspendenden Kumuluswolken zu gewinnen. Ich suchte mir also einen der grössten Wolkentürme heraus und begann den zweiten Teil des Wolkenfluges, der jetzt schon nicht mehr so gemütlich werden sollte wie der erste. Nach Kompass flog ich mitten in dje Wolke hinein, bekam zuerst starken Abwind, indem ich gründlich von Böen durchschüttelt wurde, so dass ich nur schwer die Maschine und nur nach Instrumenten in Normallage halten konnte. Langsam zeigte das Variometer ...