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... wer auch immer die gewerblichen Rechte der Formel 1 innehätte. Bernie ist ein Unikum und man wird ihn noch schmerzlich vermissen – ich für meinen Teil auf jeden Fall! Ich schreibe diese Kolumne knapp eine Woche, nachdem sein Ausscheiden angekündigt wurde. Einige der Journalisten, die darüber berichten, wissen weder, wer er eigentlich ist, noch, was er für diesen Sport alles getan hat – viele werden ihn noch nicht einmal persönlich kennengelernt haben. Ein Wort kommt in jedem Artikel vor und klingt dabei zumindest in meinen Ohren wie eine Verleumdung: »Diktator«. Niemand scheint recherchiert zu haben, dass Ecclestone sich selbst mal als einen »Diktator« bezeichnet hat. Natürlich haben alle immer exakt das machen müssen, was er verfügt hat und nur in dieser Hinsicht stimmt der Begriff vielleicht. Bernie war vier Jahrzehnte lang aber auch ein Garant für den wachsenden Erfolg der ganzen Veranstaltung, gerade weil er seinen eigenen Plan immer kompromisslos durchgesetzt hat. Nicht, dass wir die dicksten Kumpels wären, damit will ich hier nicht angeben. Aber ich muss sagen, dass ich seine Gesellschaft immer sehr geschätzt habe. Ich habe ihn in den späten 60ern das erste Mal getroffen, als ich selbst noch Formel-2-Rennen fuhr. Bevor er merkte, dass sein wahres Talent woanders, als im aktiven Motorsport lag, ist Bernie in den 50ern selbst Rennen ...