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... ein Geheimnis. Der Ghibli ist zur Zeit „in“ - nicht Ferrari baut in Modena die meisten Autos, son dern Maserati. Und zwar ganz ohne Rennruhm. Es sind schon über 15 Jahre vergangen, seit sich Maserati aus dem Sport zurückzog. Die Brüder Maserati verkauften die Firma schon vor 20 Jahren an die Orsi-Gruppe, und heute übt Fiat über Citroen indirekten Einfluß auf Maserati aus. Trotzdem blieb die Firma eine typische oberitalienische Autoschmiede, und noch immer wacht dort das Auge des beliebten und beleibten Renningenieurs Bertocchi, der schon Villoresi und Ascari, Moss und Fangio be treute. Aber es wacht über Straßenautos - Rennwagen werdenbei Maserati nicht mehr gebaut. Dem Ruhm der Marke tut das keinen Abbruch. Schlichte Perfektion Der Ghibli, benannt nach einem Sandsturm Afrikas, ist in seiner Technik nichts ande res als die übrigen Maserati-Typen: Ein handgefertigtes Klasseauto, schlicht und einfach konstruiert, auf hohe Leistung aus gelegt. Aufregend wird er erst durch die Karosserie - einen Traum von einer Ka rosserie, entworfen von Giugiaro, gebaut von Ghia. Man kann um den Ghibli von allen Seiten herumgehen: Man wird kein Detail finden, das nicht mit bestechender Eleganz gelöst ist. Ob die flachen Vertiefungen, in denen die Tank-Klappen eingelassen sind, ob die zur Kühlereinfassung umfunktionierte Stoßstange, ob der leicht eingekerbte ...