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... bei denkbar ungünstigstem Wetter und den dadurch bedingten schlechtesten Straßenund Wege-Verhältnissen eine Prüfung ihrer Zuverlässigkeit, Stabilität und Leistungsfäh'gke.. bestehen zu lassen. Hier hat nun der normale Horch-Tourc- .v, gen sein altes gutes Renomee durch die Tat wieder einmal k' är.zend gerechtfertigt. Er siegte über scharfe inund ausländische Konkurrenz, so daß ihm nicht nur der Wander-Pokal, sondern auch noch der Ehrenpreis von Herrn Konsul Ludvigsen zugesprochen wurde. — Zu diesem schönen Erfolge können wir den Horchwerken nur aufrichtig gratulieren. Worte hoher Anerkennung und Wertschätzung findet ein in den einsamen Steppen Rußlands wohnender Deutscher für sein „Wanderer"-Motorrad. das ihm ein treuer, unentbehrlicher Gefährte auf seinen vielen und weiten Reisen wurde, und von dem er sich nicht mehr trennen will, da es ihn nie im Stich ließ. Er schreibt: Mein „Wanderchen" — wie ich es liebe! Nie war ein Pferdchen folgsamer, ausdauernder und anspruchsloser, als mein Motorrädchen! Oft stand ich beim Sonnenuntergang bis 20 km weit vom Hause in der weiten russischen Steppe. — „Nur jetzt versage nicht, mein Motorchen, halte dich tapfer, sonst erwischt mich die Nacht; da ist kein Gasthaus, keine Chaussee, keine Hütte weit und breit; auf Feldwegen muß ich nach Hause und kein Lämpchen hab ich mit!" — Nie ...