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... genommen worden. Was hilft es, dem «Lädelisterben» die nur zu berechtigten Tränen nachzuweinen? Gute Aussichten dürfte aber unser Bestreben haben, die neuen Lebensformen des motorisierten Zeitalters mit Menschlichkeit zu erfüllen. Jeder Automobilist und jede Automobilistin kann in diesem Sinne wirken, indem sie bei Fahrten zu solchen Einkaufskolossen AHV-Senioren, Behinderte und Kranke mitnehmen, die selbst kein Auto besitzen oder keins mehr lenken können. Regelmässige Einladungen zu Einkaufsfahrten an den erwähnten Personenkreis wären mindestens so sinnvoll wie die doch meistens nur ein einziges Mal pro Jahr durchgeführten Altersausfahrten in oft verkehrsbehindernden langen Autokolonnen. Wie nötig unsere Hilfsbereitschaft ist, zeigte übrigens eine bei der Planung des Einkaufszentrums Glatt durchgeführte Untersuchung. Sie ergab, dass 79 % der Befragten für ihre Grosseinkäufe den Wagen benützen. Dabei überwiegt die Altersklasse der 30— 39jährigen. Beinahe 40 °lo der 60- bis 74jährigen steht aber zum Einkaufen kein Wagen zur Verfügung! A eitere Leute zeigten anderseits bei der Befragung eine erstaunlich grosse Bereitschaft, ein Einkaufszentrum aufzusuchen, notfalls auch zu Fuss. Gerade unsere AHV- Senioren empfinden den lebhaften Betrieb in einem Einkaufszentrum als Bereicherung des Alltags, weil er sie aus der Isolation herauslöst. «AR» baues ...