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... uns an die Perspektive aus dem Cockpit zu gewöhnen, stehen links im Vorstart bereits die Formel-Wagen, wartend, auch sie wollen im Zickzack um die Disco ziehen ... Und es sind viele. So viele, wie selten bei einem historischen Event. Formel-Junior und Formel-V, gleich drei ehemalige Originalwagen von der Solitude inklusive des Porsche 804 von Dan Gurney, der hier 1962 vor Joakim Bonnier einen Start-Ziel-Sieg einfuhr. Außerdem seltene Formel-3- und Formel-2-Einsitzer. Sogar ein paar Formel- 1-Renner, die meisten aus der 1,5-Liter-Zeit. Es ist ein beeindruckendes Bild der freistehenden Räder, als der Pulk nach langer Wartezeit endlich auf die Strecke geht. Leider sehen die Zuschauer am Samstag nur einen einzigen Durchlauf der Monoposti, da im Verlauf des Tagesprogramms die Strecke mehr als eine Stunde gesperrt war – um Rennregularien zu genügen, wo alle mit einem gemütlichen Schaufahren zufrieden gewesen wären. Der Frust ist speziell bei den Formel-Fahrern groß, mancher will abreisen. Am Ende lässt man sich doch die Freude nicht vermiesen und bleibt. Das große Erinnerungsfoto der echten Solitude-Teilnehmer im goldenen Abendlicht versöhnt wieder alle Fans der Solitude, und als am Sonntagabend pünktlich zum Ende des Renntages Regen einsetzt, sind sich alle einig: das Solitude Revival mit seinem proppenvollen und begeisternden Fahrerlager und den ...